„Auf Wiedersehn!“ im Polenztal

Im zauberhaften Polenztal, zwischen der Burg Hohnstein und dem Hockstein in der Sächsischen Schweiz, liegt die Waltersdorfer Mühle, von deren morbidem Charme sich der Wanderer erst einmal vereinnahmen lassen muss, bevor er sich niederlässt. Vom Porträt des letzten deutschen Kaisers und seiner Feldmarschälle über die ungewöhnlichsten Relikte vergangener Kunstepochen bis zu den Bildnissen der letzten deutschen Diktatoren in einer winzigen Diele reicht die Ausstattung, dazu unterschiedliche Tische, Stühle, Sessel und Sofas.

In einem Schaukasten wird mitgeteilt, dass die Mühle, so wie sie heute steht, in den Vierzigerjahren des vorvorigen Jahrhunderts gebaut wurde. In der DDR gehörte sie als Betriebsferienheim dem Berliner Werk für Fernsehelektronik sowie als Kinderferienlager „Rudolf Axen“ dem Verlag Junge Welt. Ab 1990 begann sie zu verkommen. Aber das Lokal wird bewirtschaftet. Wer einmal den Weg bis dahin geschafft hat, der erwartet keinen zeitgemäßen Komfort, der will ein Bier oder eine Brause trinken, ein Stück Kuchen oder eine Bockwurst essen und weiterziehen. Wer an warmen Tagen den großen Biergarten verlässt, bekommt noch ein dezentes „Auf Wiedersehn!“ mit auf den Weg. Wo auch immer dies  sein mag.

Walters1   Kaiser

Schrift   AufWiedersehen

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Eingeordnet unter Historisches

3 Antworten zu “„Auf Wiedersehn!“ im Polenztal

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