Die letzten Stunden vor dem Krieg 1914

Im August 1914, nur wenige Tage nach dem Kriegseintritt Deutschlands, veröffentlichte die Nachrichtenagentur „Wolffs Telegraphisches Bureau“ (W.T.F.) den  Schriftwechsel zwischen den Herrscherhäusern Deutschlands und Englands.

Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ hatte diesen Meinungsaustausch am 21. August der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Im Folgenden die Dokumente, wie sie in der „Königsberger Allgemeinen Zeitung“ wiedergegeben wurden: Das liberale Blatt fügte einen Kommentar hinzu, der auf die tatsächlichen Machtverhältnisse in den am Krieg beteiligten Ländern einging. Dabei wird der Eindruck erweckt, als hätte sich Deutschland vehement gegen einen Krieg gesträubt, während die Militärs aber längst schon dabei waren, den für einen Zwei-Fronten-Krieg ausgelegten Schlieffen-Plan, der den schnellen siegreichen Überfall auf Frankreich in allen Details beinhaltet, in die Tat umzusetzen. Was nützte es da noch, dass sich Kaiser und Könige, Prinzen und Kanzler Honig um die Mäuler schmieren, wenn in Wirklichkeit das Kapital, also die großen Wirtschaftsunternehmen und Waffenschmieden lange schon auf einen, besser: auf „ihren“ Krieg aus waren.

 

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