„Mausohr“ lässt grüßen

Fledermäuse

Als NABU-Mitglied besuche ich natürlich das Internationale Fledermaus-Museum in Julianenhof in der Märkischen Schweiz, dessen Träger der NABU und der „Mausohr e.V.“ sind. Das von der Europäischen Union geförderte einmalige Projekt weit und breit registrierte in seinen Gemäuern im Jahr 2013 745 Fledermäuse, darunter die Fransenfledermaus, die Mops- und die Wasserfledermaus, wie auch das Braune Langohr und das Große Mausohr. Wer damit nicht viel anzufangen weiß, wird mit Bildern und Beschreibungen auf Schautafeln bestens unterrichtet.

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Das Museum befindet sich im unteren Teil eines fast zweihundert  Jahre alten ehemaligen Kuhstalls eines früheren Rittergutes. Hier werden auch Vorträge gehalten und Fledermäuse aus dem Dachgeschoss auf Monitoren beobachtet

Das Museum befindet sich in einer historischen Stallanlage aus der Mitte des vorvorigen Jahrhunderts. Ihren Winterschlaf halten zahlreiche Arten in einem zum einstigen Rittergut gehörenden Eiskeller aus dem Jahr 1855. Hier konnten einstmals hinter 1,85 Meter dicken, mit Luftkammern ausgestatteten Mauern bis zu 120 Kubikmeter Eis bis zu zwei Jahren „frisch“ gehalten werden. Im Jahr 2000 wurde der Eiskeller mit Lottomitteln rekonstruiert.

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Der in die Erde gebaute Eiskeller aus dem Jahr 1855 mit 1,85 Meter dicken Wänden. Schautafeln informieren in kühler Umgebung die Besucher.

Im oberen Bereich des ehemaligen Kuhstalls, in dem sich das Museum befindet, „wohnen“ die Fledermäuse. Um sie nicht zu stören, übertragen Kameras ihr Treiben auf Monitore in die untere Etage. Auf dem weitläufigen Gelände laden mehrere Sitzmöglichkeiten ganze Schulklassen dazu ein, sich künftig bei einem speziellen Thema des Naturschutzes besser auszukennen.Geöffnet ist das einmalige Museum von Mai bis Oktober täglich zwischen 10.00 bis 16.00 Uhr

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Eine Auswahl an geeigneten Nistkästen für die nachtaktiven Säugetiere. Auch für ganze Schulklassen gibt es gute Möglichkeiten, Unterricht im Freien abzuhalten.

SAMSUNG DIGITAL CAMERAZur Zeit wird auf dem Mueumsgelände eine historische Siedlerscheune restauriert und als künftige Kreativwerkstatt eingerichtet.

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2 Antworten zu “„Mausohr“ lässt grüßen

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